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NEIN zu Kürzungen bei den Erganzungsleistungen

Die Ergänzungsleistungen für Bewohnerinnen und Bewohner von Alters-, Pflege- und Behindertenheimen sollen gekürzt werden. Damit hätten die Betroffenen, die unter der Armutsgrenze lebne, für persönliche Auslagen wie Kleider, Schuhe, Freizeit, öV, Kurse, Telefon, Internet, Versicherungen, Zeitungen etc. bedeutend weniger Geld zur Verfügung.

Wir wehren uns gegen diese Kürzungen, weil...

  • ...sie in die Isolation führen. Der Kontakt mit Personen ausserhalb des Heimes wird zur finanziellen Gratwanderung.
  • ...sie das Heim wieder zum Armenhaus machen. Grössere Anschaffungen der Bewohnerinnen und Bewohner können nur noch über Almosen oder familiäre Zuwendungen finanziert werden.
  • ...sie einen empfindlichen Eingriff in die autonome Lebensführung der Betroffenen darstellen. Ferien und Ausflüge können kaum noch finanziert werden.
  • ...sie einer Lohnkürzung gleichkommen. Wer 40 Stunden pro Woche in einer geschützten Werkstätte arbeitet, verdient durch die Kürzung weniger.

Der Parteitag der SP St.Gallen hat am 29. November beschlossen, das Referendum zu unterstützen. Nun läuft die Sammelfrist. Bitte unterschreibe den Referendumsbogen so schnell wie möglich. Du kannst ihn  hier  (Homepage Kantonalpartei) runterladen.

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