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Achtung Internet! Was macht die Stadt St.Gallen

Immer jünger sind die Kinder, die heute mit dem Computer und dem Internet in Verbindung kommen. Schnell sind sie vernetzt mit Menschen, die sie nicht kennen und nicht wissen, was für Absichten diese haben. Fälle von Mobbing im Internet und per SMS sind nicht selten. Oder Handy-Videos mit Gewalt- und Pornographieszenen machen die Runde.

Vieles wissen die Kinder und auch deren Eltern nicht. Zum Beispiel, dass alles, was im Internet jemals veröffentlicht wurde, zurückverfolgt und niemals mehr gelöscht werden kann. Auch der Umgang mit Passwörtern ist vielen nicht klar. 

Am 31. Januar 2011 wurde die Präventionsplattform NetLa aufgeschaltet (www.netla.ch). Das Ziel dieser Plattform ist, Kinder und Jugendliche im Alter von 5 – 14 Jahren für einen bewussten Umgang mit persönlichen Daten und Informationen zu sensibilisieren. 

Die Schule hat den Auftrag, die Kinder aufzuklären. Sie muss den Kindern den Umgang mit den neuen Medien lernen, da viele Eltern überfordert sind. Daraus ergeben sich folgende Fragen:

  1. Wieviele Lektionen in der Woche werden die Kinder in der Stadt St. Gallen mit Medienpädagogik konfrontiert? Was beinhaltet dieser Unterricht?
  2. Gibt es gezielte Elterninformationen (z. Bsp. Elternabende, Broschüren etc.) zu diesem Thema?
  3. Werden/wurden die städtischen Lehrpersonen auf das Thema sensibilisiert, wenn ja, wann, in welchem Rahmen und wie oft?
  4. Gibt es Schulhäuser, die stufenübergreifend oder überhaupt mit der Präventionsplattform NetLa arbeiten? Falls nein, warum nicht?
  5. Gibt es ein städtisches Konzept zum Thema Medienpädagogik? Ist ein solches geplant? Wie will die Stadt vorgehen?
eingereicht am: 4. Mai 2011
eingereicht von: Pascal Kübli

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