2011
30.06.11 - Schwache Argumente für Pauschalbesteuerung
Die Zahlen zu den Pauschalbesteuerten in der Stadt St. Gallen, welche der st. galler Stadtpräsident im Tagblatt präsentiert hat, überraschen doch: 14 Steuerprivilegierte entrichteten 2008 durchschnittlich 32‘000.- Franken Steuern.
06.05.11 - JA für eine autofreie Altstadt
"Wer in Zukunft keine zusätzlichen Parkplätze in der St. Galler Innenstadt will, der muss JA sagen zur Marktplatz-Vorlage!"
Diese Aussage erscheint auf den ersten Blick ein totaler Widerspruch zu sein, sie ist aber logisch, wenn man genauer hinschaut. Diese paradoxe Situation erklärt sich nämlich damit, dass für die Erstellung von Parkplätzen und Parkgaragen nur planunsg- und baurechtliche Bewilligungen nötig sind - Parlament und Stimmbürgerschaft haben dazu nach geltendem Recht nichts zu sagen, wenn sie privat gebaut werden.
04.05.11 - Visitenkarte Marktplatz
Plätze schaffen Identität in einer Stadt. Ihre Veränderung verunsichert. So auch beim neu zu gestaltenden Marktplatz/Bohl. Aber für eine Entwicklung sind Veränderungen notwendig, beim Marktplatz gar in verschiedenen Bereichen.
04.05.11 - Eine Vorlage für eine moderne Stadt
Alle reden mit, alle haben etwas zu sagen, jeder hängt an irgendeinem Detail, würde es ganz anders anpacken und jeder/jede hat plötzlich so eine innige Verbindung zu irgendeinem Baum, Gebäude oder Raumerlebnis. Aber hier geht es nicht um Details, es geht hier nicht um Einzelinteressen.
16.04.11 - Parkgaragengegner aufgepasst
Abstimmung über die Neugestaltung von Marktplatz, Bohl und Blumenmarkt: Wer links-grün tickt ist gegen diese unsägliche Zwängerei mit der neuen Parkgarage Schibenertor. So ist es verständlich, dass links-grüne Idealisten diese «Kröte» nicht schlucken wollen. Machen sie aber mit dem Nein gegen die Marktplatzvorlage nicht die Rechnung ohne den Wirt? Was geschieht bei einem Nein am 15. Mai? Es ist anzunehmen, dass dann automatisch der Plan B der Parkgaragenpromotoren in Aktion tritt: Wie bei der FC St.Gallen-Affäre sind auf einmal zusätzliche Investoren da, und die Parkgarage kann ohne städtische Millionen gebaut werden.
16.03.11 - Mehr Positives als Negatives
Falsch parkierte Autos, Parkplatzsuchende, Balzfahrten, überdimensionierte Taxistände, drei öV-Spuren, Autoparkplätze auf dem Trottoir, verschiedene Bodenniveaus und -Materialien, Hektik und überhöhte Geschwindigkeiten, in die Jahre gekommene Marktstände, eine nicht erweiterbare Calatrava-Halle... Dass hier Handlungsbedarf besteht, ist allen klar.
26.01.11 - Das Einfamilienhaus-Theater
Es ist grotesk: Da lässt der Chef des Hauseigentümerverbandes (HEV) durch seine Abgesandten im Stadtparlament einen Vorstoss lancieren, mit der klaren Forderung, dass die Einfamilienhauszone mit tiefer Baudichte wieder eingeführt werde. Begründung: Man fühlt sich als Einfamilienhausbesitzer gestört durch Nachbarn, die ihre Parzelle besser nutzen wollen (sprich: grösser oder höher bauen) , was seit der Revision der Bauordnung 2006 möglich ist und auch angestrebt wird.
13.01.11 - Hausbesetzung der anderen Art
Die Universität wächst stetig weiter. Es ist wie ein Geschwür welches sich in Gärten und Wohnhäuser am Unteren Rosenberg und in Rotmonten ausbreitet. Ohne Konzept und ohne eigentliches Ziel. Jedes Haus, welches sich anbietet, wird annektiert. Neue Dozenten, zusätzliche Studenten – die Universität braucht Raum.



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