Unterstützung für Kugl gefordert
Nach dem negativen Entscheid des Bundesgerichts ist zu befürchten, dass dasKulturelle Angebot in der Stadt bald um Einiges ärmer sein wird. Die SP der StadtSt.Gallen bedauert die Entwicklungen im Fall Kugl und fordert die Stadt auf, allesdaran zu setzen, eine Lösung für eine Fortführung des Betriebs zu finden.
Eine allfällige Schliessung des Kugl wäre nicht nur für die Partyszene ein herber Verlust, sondern würde einen tiefen Einschnitt in die Vielfalt des städtischen Kulturangebotes darstellen. In den letzten sechs Jahren hat sich das Kugl als Kulturtreffpunkt etabliert, der das Angebot des Palace und der Grabenhalle perfekt ergänzte und eine echte Alternative zu den durchgestylten Clubs in der Innenstadt bot. Die SP befürchtet, dass die Schliessung des Kugl einen weiteren Schritt in Richtung Yuppisierung und Kommerzialisierung der Stadt bedeutet.
Die SP hat sich immer für eine lebendige, vielfältige, durchmischte und tolerante Stadt eingesetzt. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts weist bedauerlicherweise in eine andere Richtung. Da am Gerichtsentscheid nichts mehr zu ändern ist, fordert die SP die Stadt auf, im Sinne einer aktiven Kulturpolitik alles daran zu setzen, eine Lösung für eine Fortführung des Kugl-Betriebs zu finden.



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